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Gesundheit by FLYERALARM e.V.
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97080 Würzburg
Jochen Seuling
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Sommer, Sonne und Freizeit im Freien gehören für viele Menschen zur schönsten Zeit des Jahres. Doch die Sonne hat auch ihre Schattenseiten: UV-Strahlung zählt zu den wichtigsten Risikofaktoren für Hautschäden und Hautkrebs. Die gute Nachricht: Wer Sonnenschutz richtig anwendet, kann das Risiko deutlich reduzieren. Allerdings passieren dabei häufig Fehler.
28.06.2026
Viele Menschen achten auf einen hohen Lichtschutzfaktor, verwenden aber zu wenig Sonnencreme oder cremen nicht regelmäßig nach. Dadurch wird die tatsächliche Schutzwirkung deutlich reduziert.
Die maximale Schutzdauer ergibt sich aus: Eigenschutzzeit der Haut × Lichtschutzfaktor
Als Sicherheitsreserve sollten etwa 10 Prozent abgezogen werden. Beispiel: Eine Person mit Hauttyp III besitzt eine Eigenschutzzeit von etwa 20 Minuten. Bei Lichtschutzfaktor 30 ergibt sich eine theoretische Schutzzeit von rund neun Stunden. Wichtig: Nachcremen verlängert diese Schutzzeit nicht. Es sorgt lediglich dafür, dass der Schutzfilm erhalten bleibt.
Hier liegt einer der häufigsten Fehler. Empfohlen werden:
Wer deutlich weniger verwendet, erreicht den angegebenen Lichtschutzfaktor nicht.
Nein. Eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor kann sinnvoll sein, ersetzt an sonnigen Tagen aber keinen zusätzlichen Sonnenschutz. Der beste Sonnenschutz besteht aus mehreren Bausteinen: Schatten, geeignete Kleidung und die richtige Anwendung von Sonnenschutzmitteln. Bereits kleine Veränderungen im Alltag können langfristig dazu beitragen, Hautschäden und Hautkrebs vorzubeugen.
Sonnencreme schützt vor Hautschäden und Hautkrebs. Dennoch werden einzelne Inhaltsstoffe immer wieder kritisch diskutiert. Was steckt dahinter? Grundsätzlich gilt: Jede Sonnencreme ist besser als ein Sonnenbrand. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe.
Dieser chemische UV-Filter steht im Verdacht, hormonähnliche Wirkungen zu entfalten. Viele Hersteller verzichten mittlerweile freiwillig auf den Stoff.
Diese UV-Filter stehen ebenfalls in der Kritik. Neben möglichen Auswirkungen auf den Hormonhaushalt werden auch Umweltschäden diskutiert. Vor allem Korallenriffe können betroffen sein.
Mineralische UV-Filter wie Zinkoxid oder Titandioxid gelten nach aktuellem Wissensstand bei gesunder Haut als sicher. Aus Umweltgesichtspunkten werden sie häufig bevorzugt. Wer sich intensiver mit Inhaltsstoffen beschäftigen möchte, kann auf unabhängige Informationsangebote zurückgreifen. Wichtig bleibt jedoch: Der Verzicht auf Sonnenschutz ist keine Alternative.
Sonnenlicht hebt die Stimmung und unterstützt die Bildung von Vitamin D. Gleichzeitig gehört UV-Strahlung zu den wichtigsten vermeidbaren Risikofaktoren für Hautkrebs. Jeder Sonnenbrand hinterlässt Spuren. Die Haut verfügt zwar über Reparaturmechanismen, doch wiederholte UV-Schäden können langfristig zu Zellveränderungen führen.
UV-Strahlen sind unsichtbar und ihre Wirkung wird häufig erst Jahre später sichtbar. Neben Hautkrebs können sie verursachen:
Die Haut von Kindern reagiert empfindlicher auf UV-Strahlung. Babys sollten grundsätzlich keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Die wichtigsten Schutzmaßnahmen:
Sonnenschutz ist weit mehr als Kosmetik. Er ist eine einfache und wirksame Maßnahme zur Gesundheitsvorsorge – gerade in Zeiten zunehmender Hitzetage und intensiver Sonneneinstrahlung auch in Mainfranken.
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