Das ist die DENKFABRIK Gesundheit by FLYERALARM
Lösungen aufzeigen, konkrete Praxisverbesserungen herbeiführen, gegenseitige und interdisziplinäre Hilfe initiieren – das sind die Intentionen, die Medizinerinnen und Mediziner aus Würzburg und Mainfranken zur Gründung des neuen Vereins im Sommer 2024 bewogen haben. Langfristig wollen die Initiatoren als Denkfabrik auch Impulsgeber für Politik und Gesellschaft bei der Verbesserung und Sicherung des Gesundheitswesens sein.
Das Vertrauen der Menschen in Deutschland in das Gesundheitswesen schwindet. Die Zufriedenheit ist auf einen Tiefstand gesunken. Das ergab zuletzt u.a. die PwC-Studie Healthcare-Barometer 2024. Doch nicht nur Patientinnen und Patienten beklagen die Entwicklungen und Perspektiven in den Bereichen medizinischer Versorgung und Betreuung – auch Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Klinikpersonal und andere Gesundheitsberufe sorgen sich um ein funktionierendes Gesundheitswesen von morgen. Um greifbare Verbesserungen auf den Weg zu bringen, mit ihren Ideen und Erfahrungen Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen und Anstöße für gesellschaftliche Entwicklungen zu geben, haben engagierte Medizinerinnen und Mediziner aus Würzburg und Mainfranken die Gründung der DENKFABRIK GESUNDHEIT by FLYERALARM vorangetrieben. Als Verein haben sie sich zusammengeschlossen, um Themen, Probleme und Fragen rund um die Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen zu analysieren, Lösungsansätze aufzuzeigen
sowie mit Entscheidungsträgern in Politik und Gesundheitssystem in einen beratenden und wegweisenden Austausch zu kommen.
FLYERALARM als Unterstützer
Begleitet wird der Verein vom Würzburger Unternehmen FLYERALARM, das bei Vermarktung, Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit der Interessenvertretung unterstützt. Thorsten Fischer, Gründer und CEO von FLYERALARM, war auch Ideengeber und Initiator des Projekts. Durch regelmäßige Einladungen zum Gedanken- und Informationsaustausch im Rahmen eines „Health Circle“ wurden die Experten aus verschiedenen medizinischen Bereichen und Institutionen in den zweieinhalb Jahren intensiv vernetzt.
Denkfabrik mit effizientem Konstrukt mit schlanker Struktur
Es folgte die Gründung einer Denkfabrik als eingetragener Verein. Als Denkfabrik werden Vereinigungen bezeichnet, die durch Erforschung, Entwicklung und Bewertung von politischen, sozialen und wirtschaftlichen Konzepten und Strategien Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung nehmen und sie so im Sinne von Politikberatung fördern.
„Wir haben uns das Erfolgsmotto von Thorsten Fischer zu eigen gemacht: ‚Einfach machen‘. Selbstverständlich gibt es bereits zahlreiche Interessenvertretungen für unseren Berufsstand. Diese wollen wir um einen unkonventionellen Ansatz ergänzen, die Dinge losgelöst von festen Strukturen aus anderen Blickwinkeln beleuchten. Wir wollen nicht nur Klartext reden, sondern auch konkrete Verbesserungen zum Wohle aller Patienten, aber auch für uns Ärztinnen und Ärzte sowie das Gesundheitspersonal in unserer Region herbeiführen!“
Zu den in der Satzung verankerten Zielen gehören Verbesserungen der allgemeinen und medizinischen Versorgung in der Region Mainfranken, der Altenpflege sowie des Zugangs zur medizinischen Versorgung sowie Betreuung von Kindern. Fragen des Bürokratieabbaus, die Förderung der Digitalisierung sowie Sicherung der Finanzierung im Gesundheitswesen stehen im Mittelpunkt der behandelten Themen, die man gemeinsam angehen will. Dem herrschenden Fachkräftemangel im Gesundheitswesen wollen die Initiatoren unter anderem durch ihren regionalen Zusammenschluss als attraktive Gesundheitsregion entgegenwirken, um vor Ort eine ausreichende und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für die Menschen in Würzburg und Mainfranken sicherzustellen. In einer konstituierenden Sitzung des Vereins wurden Jochen Seuling als 1. Vorsitzender und Lisa Liebler als Schatzmeisterin (beide FLYERALARM) sowie Dr. Michael Schlagbauer und Dr. Christian Rost in den Vorstand gewählt. Im Oktober wechselte der Vorsitz zu Simone Nierhaus,
Chief Experience Officer bei FLYERALARM.
Schnell erste Sponsoren gewonnen
Kurz nach der Gründung und ersten Berichterstattungen gewann die neue DENKFABRIK bereits institutionelle Förderer. So meldete sich die SPARKASSE
Mainfranken Würzburg, um als Sponsor-Partner aktiv zu werden. „Diese Initiative hat uns spontan imponiert“, erklärte Jochen Schönleber. „Das wichtige Thema Gesundheitsversorgung ´selbst in die Hand´ zu nehmen, spricht für die Agilität unserer Region. Unser Selbstverständnis ist es, nicht wie eine „klassische“ Bank zu agieren. Wir fühlen uns den Menschen in Mainfranken über das Thema Geld hinaus verbunden und engagieren uns deshalb bei dieser bemerkenswerten Vereinsidee“, begründet der Stellv. Vorstandsvorsitzende des Geldinstituts die Unterstützung der DENKFABRIK Gesundheit durch sein Haus.


