Impulse für eine zukunftsfähige Gesundheitswelt

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Entstanden ist die DENKFABRIK Gesundheit aus der Initiative heraus, Ärztinnen und Ärzte, Vertreter medizinischer Berufe und Unternehmensvertreter der Region in den persönlichen Austausch zu bringen.  Regelmäßige Treffen und  Gesprächsrunden haben  Dialoge und Ideen angestoßen, die schließlich durch die  Vereinsgründen auch in  konkrete Projekte und  Zielstellungen überführt wurden. Seit Sommer 2024 haben sich aus der  Mitgliederschaft heraus  Arbeitsgruppen gebildet, die konkreten Fragestellungen  nachgehen, Analysen  aufbereiten, Projekte starten  und Handlungsoptionen  erarbeiten. 

Vier übergeordnete Themenbereiche

Medizinische Arbeitskräfte – Angesichts des  Fachkräftemangels – auch im  Gesundheitswesen – zielt das Projekt darauf ab. Berufe in der Medizin attraktiver zu gestalten und mit gezielten  Marketingmaßnahmen neues  Interesse und Kräfte zu  gewinnen.

Inhabergeführte Praxen – Der Rückgang inhabergeführter  Arztpraxen stellt eine  erhebliche Herausforderung und Gefahr für die medizinische Versorgung der  Menschen dar. Die DENKFABRIK Gesundheit  analysiert Ursachen sowie  Folgen und erarbeitet nachhaltige Strategien, um  Praxen zu erhalten und neue  Modelle der Nachfolge zu  fördern.

 

Medizinische Versorgung – Die  Sicherstellung einer  hochwertigen medizinischen  Versorgung in Mainfranken ist  eine zentrale Aufgabe. Dieses  Projekt untersucht den  aktuellen Status der  Gesundheitsversorgung in der  Region, vergleicht ihn mit anderen Regionen und  analysiert bestehende Herausforderungen.

 

Prävention – Prävention ist der Schlüssel zu einem gesünderen Leben. Intelligente, innovative  und nachhaltige Kampagnen  sollen gezielt auf Aufklärung,  Vorsorge und die Förderung  gesunder Lebensweisen abzielen.

Regelmäßige Treffen und Impulse

Die DENKFABRIK Gesundheit soll sich als Impulsgeber etablieren: Sie organisiert Fachveranstaltungen und initiiert Pilotprojekte. Zwei jüngste Treffen  verdeutlichen die Bandbreite ihrer Arbeit: Hightech für die Gesundheit – das Fraunhofer ISC präsentierte gemeinsam mit dem Transferzentrum für  nachhaltige Regenerative Therapien (TLZ-RT) praxisnahe Forschungsprojekte. Im Fokus: Materialtechnologien für die Medizin, die künftig eine Schlüsselrolle  in der regionalen Gesundheitsversorgung spielen könnten. Fraunhofer beschäftigt bundesweit über 30.000 Mitarbeitende in mehr als 70 Instituten und ist  ein Innovationsmotor für Deutschland. Der inhaltliche Höhepunkt war ein Vortrag von Prof. Harald Mathis, Leiter des Fraunhofer-Anwendungszentrums 
SYMILA. Er zeigte, wie KI die Diagnostik, Patientenversorgung und Klinikprozesse revolutioniert. Zukunftsweisende Fakten: KI-gestützte Bildanalyse verkürzt Diagnosezeiten um bis zu 30 %. Prognosemodelle helfen, Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Laut einer Studie von McKinsey könnte KI im  Gesundheitswesen weltweit bis 2030 Einsparungen von über 300 Milliarden US-Dollar ermöglichen. Der Vortrag hallte nach: Prof. Mathis und Dennis Hemker boten den interessierten DENKFABRIK Mitgliedern im Oktober einen KI Prompting-Workshop an. Dort wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern  allgemeine Tipps zum Thema Prompting in zwei der führenden LLMs aufgezeigt. Daraus entstand die Grundüberlegung, ein gemeinsames Förderprojekt für den KI-Einsatz in Praxen anzustoßen. Ein neuer Impuls für eine zukunftsfähige Gesundheitswelt. Mainfranken bleibt so ein Hotspot für Fortschritt.

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